Regional

A99-Ausbau: Verkehrsumleitung Mitte August geplant

Am Münchner Autobahnring A99 verzögern sich die Bauarbeiten. Der Verkehr soll erst Mitte August auf eine neu errichtete Behelfsbrücke umgeleitet werden. Ursprünglich war ein früherer Termin geplant. Die Maßnahme ist Teil des Projekts zum Ausbau der A99 von sechs auf acht Fahrstreifen.

Warum eine Behelfsbrücke?

Für den Ausbau des Autobahnrings München müssen bestehende Brückenbauwerke ersetzt werden. Damit der Verkehr während der Bauarbeiten weiterrollen kann, werden Behelfsbrücken errichtet. Seit Mitte des vergangenen Jahres entstehen zwei solcher provisorischen Überführungen über die A99.

Eine der Behelfsbrücken befindet sich im Bereich der Bundesstraße 304. Sie soll alle vier Fahrspuren der Bundesstraße sowie den Geh- und Radverkehr über den Autobahnring führen. Erst wenn diese Brücke fertig ist, können die Bauarbeiten am eigentlichen Brückenneubau beginnen.

Verkehr wird Mitte August umgeleitet

Mitte August ist die Umlegung des Verkehrs auf die Behelfsbrücke geplant. Dafür wird eine Vollsperrung der betroffenen Strecke notwendig. Diese Sperrung soll laut Bauplanung in den Nachtstunden stattfinden. Der genaue Termin fällt nach vorliegenden Informationen in den Zeitraum eines Heimspiels des FC Bayern München, was die Anforderungen an die Verkehrsorganisation rund um die Baustelle erhöht.

Die Autobahn GmbH des Bundes ist für die Planung und Durchführung der Arbeiten zuständig. Sie koordiniert die nächtlichen Sperren, um den Einfluss auf den Tagesverkehr so gering wie möglich zu halten. Vergleichbare nächtliche Vollsperrungen gab es auf der A99 bereits in früheren Bauphasen, etwa für das Ausheben von Schilderbrücken.

Großprojekt mit langer Laufzeit

Der Ausbau des Autobahnrings München ist eines der größten Straßenbauprojekte in Bayern. Der Ring soll künftig acht statt bisher sechs Fahrstreifen haben. Die Baumaßnahmen umfassen zahlreiche Ingenieurbauwerke: Brücken, Lärmschutzwände und Anschlussstellen müssen angepasst oder neu gebaut werden.

Das Projekt läuft in mehreren Abschnitten und Bauphasen ab. Die Behelfsbrücken halten den Verkehr während des Umbaus aufrecht. Nach Abschluss der jeweiligen Bauphase werden sie wieder abgebaut, was erneute Sperrungen erfordert, die ebenfalls nachts stattfinden sollen.

Anwohner und Pendler müssen sich gedulden

Für Anwohner im Landkreis München und für Pendler bedeutet das Projekt eine lange Belastungsphase. Umleitungen, Sperrungen und Baustellen prägen den Alltag auf der A99 und den angrenzenden Bundesstraßen. Die Autobahn GmbH appelliert an Verkehrsteilnehmer, Baustellenbereiche mit angepasster Geschwindigkeit zu passieren.

Auch Radfahrer und Fußgänger sind betroffen. Im Bereich der Behelfsbrücken müssen Geh- und Radwege teilweise provisorisch geführt werden, bis alle Wege fertiggestellt sind.

Ausblick

Die Umlegung des Verkehrs Mitte August ist der nächste Schritt zum achtstreifigen Ausbau. Autofahrer rund um München sollten sich auf Beeinträchtigungen einstellen und die offiziellen Umleitungsempfehlungen beachten.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"