Bahnstrecken in Bayern: Großsanierung bringt Sperrungen
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Die Deutsche Bahn modernisiert ihr Schienennetz in Bayern in großem Umfang. Mehrere Strecken werden in den kommenden Wochen und Monaten gesperrt oder eingeschränkt befahrbar sein. Betroffen sind Regionen in Ost- und Unterfranken sowie Teile Südbayerns.
Umfangreiche Arbeiten in Ostbayern
Zwischen Obertraubling bei Regensburg und Passau laufen derzeit Sanierungsarbeiten. Die Bahn erneuert auf dieser Strecke 120 Kilometer Gleise und 90 Kilometer Oberleitungen. Hinzu kommen 140 Weichen sowie mehrere Stellwerke, die erneuert oder instand gesetzt werden.
Die Arbeiten sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Die Strecke gehört zu den sieben besonders belasteten Korridoren in Bayern, die die Bahn im Rahmen ihrer Korridorsanierung priorisiert hat.
Sieben Strecken im Programm der Bahn
Die Bahn saniert sieben stark ausgelastete Strecken nacheinander. Den Anfang machten die Korridore Nürnberg-Regensburg und Obertraubling-Passau im Jahr 2026.
Gleise, Weichen, Oberleitungen und Stellwerke entsprechen auf vielen Abschnitten nicht mehr dem Stand der Technik. Die Infrastruktur soll außerdem digitalisiert und kapazitätsmäßig ausgebaut werden.
Unterfranken: Sperrung zwischen Aschaffenburg und Gemünden
Auf der Bahntrasse zwischen Aschaffenburg und Gemünden am Main kündigt die Bahn Bauarbeiten an. Pendler auf diesem Abschnitt müssen sich in den kommenden Wochen auf Umleitungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen einstellen.
Genaue Sperrtermine und Fahrpläne für den Ersatzverkehr gibt die Bahn rechtzeitig bekannt. Reisenden wird empfohlen, ihre Verbindungen frühzeitig zu prüfen.
München-Rosenheim: Etappenweise Sanierung geplant
Die Strecke zwischen München und Rosenheim soll ebenfalls saniert werden. Die Bahn plant, die Arbeiten in mehreren Etappen durchzuführen. Eine monatelange Komplettsperrung ist demnach nicht vorgesehen.
Details zu konkreten Sperrphasen und Umleitungen stehen für diese Strecke noch aus. Die Bahn will Reisende und Pendler rechtzeitig informieren.
Was Pendler beachten sollten
Wer regelmäßig auf den betroffenen Strecken unterwegs ist, sollte seine Route frühzeitig planen. Bei Streckensperrungen setzt die Bahn in der Regel Busse als Schienenersatzverkehr ein. Die Fahrzeiten verlängern sich dadurch erheblich.
Aktuelle Fahrplaninformationen sind über die Bahn-App sowie die offizielle Reiseauskunft abrufbar. Arbeitgeber können bei Verspätungen durch Bauarbeiten in der Regel entsprechende Nachweise von der Bahn anfordern.
Modernisierung kostet Zeit
Für Pendler und Reisende bedeuten die Sanierungen kurzfristig Einschränkungen. Wer die Baustellenzeiten kennt und sich rechtzeitig informiert, kann Unannehmlichkeiten zumindest begrenzen.



