Bayerischer Drohnenlieferant im Visier russischer Geheimdienste
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Russische Geheimdienste sollen einen Anschlag auf einen bayerischen Unternehmer geplant haben. Der Mann liefert Drohnen und dazugehörige Bauteile in die Ukraine. Zwei Verdächtige wurden festgenommen. Die Ermittlungen führt das Bayerische Landeskriminalamt.
Drohnenlieferant als Ziel
Bei dem Betroffenen handelt es sich nach übereinstimmenden Berichten um eine Person aus Deutschland. Sie beschafft Drohnen sowie dazugehörige Komponenten und liefert diese in die Ukraine. Damit geriet der Unternehmer offenbar ins Visier des russischen Geheimdienstes.
Das Bayerische Landeskriminalamt bestätigte, dass die polizeilichen Ermittlungen in Bayern laufen. Weitere Details zur Identität des Betroffenen wurden aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht.
Festnahmen und Ermittlungen
Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei Personen festgenommen. Einer der Verdächtigen ist ein 33-jähriger Ukrainer. Ihm wird Agententätigkeit zu Sabotagezwecken vorgeworfen. Er soll ein Rüstungsunternehmen ausgespäht haben.
Die Behörden gehen davon aus, dass der Fall kein Einzelfall ist. Russische Geheimdienste sollen gezielt Unternehmen und Personen ins Visier nehmen, die die Ukraine mit militärischem Material versorgen.
Sabotage und Spionage gegen bayerische Rüstungsfirmen
Bayern ist ein bedeutender Standort für Rüstungs- und Technologieunternehmen. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 haben die Behörden die Schutzmaßnahmen für solche Betriebe verschärft.
Russische Geheimdienste haben in Europa mehrfach versucht, Lieferketten zu stören und Personen einzuschüchtern. Ziel ist es nach Einschätzung der Behörden, westliche Unterstützung für die Ukraine zu untergraben.
Das Bayerische Landeskriminalamt arbeitet in solchen Fällen eng mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz zusammen. Auch europäische Partnerbehörden sind eingebunden.
Direkte Auswirkungen auf bayerische Unternehmen
Der Fall zeigt, dass der Krieg in der Ukraine direkte Auswirkungen auf bayerische Unternehmen hat. Wer militärisches Material in die Ukraine liefert, riskiert, selbst zur Zielscheibe zu werden. Die Sicherheitsbehörden stehen vor wachsenden Herausforderungen beim Schutz betroffener Personen und Firmen.



