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Brandsätze vor Rohde & Schwarz: Zwei Festnahmen in München

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Brandsätze auf einer Baustelle nahe dem Münchner Ostbahnhof: Unbekannte haben die Zentrale des Technologiekonzerns Rohde & Schwarz attackiert. Das Bayerische Landeskriminalamt stuft den Vorfall als mutmaßlichen Anschlagsversuch ein. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Angriff auf Baustelle vor der Konzernzentrale

Die Täter warfen Brandsätze auf eine Baustelle unmittelbar vor der Münchner Zentrale von Rohde & Schwarz. Das Unternehmen teilte mit, das Betriebsgelände sei nicht betroffen. Der Sachschaden blieb damit offenbar begrenzt.

Die Polizei riegelte eine Straße unweit des Ostbahnhofs ab. Einsatzkräfte sicherten den Tatort und leiteten eine Fahndung ein. Noch am selben Tag nahmen die Ermittler zwei Personen fest.

LKA übernimmt die Ermittlungen

Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Behörde vermutet einen gezielten Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Zu Hintergründen und einem möglichen Motiv äußerten sich die Ermittler bislang nicht öffentlich.

Rohde & Schwarz ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit Sitz in München. Das Unternehmen stellt unter anderem Messtechnik, Kommunikationstechnik und Sicherheitslösungen her. Produkte des Unternehmens kommen auch im Verteidigungsbereich zum Einsatz.

Rüstungsfirmen zunehmend im Visier

Der Angriff auf Rohde & Schwarz könnte einen politischen Hintergrund haben. Unternehmen mit Verbindungen zur Rüstungsindustrie geraten in Deutschland seit geraumer Zeit ins Visier militanter Gruppen. Ermittler prüfen in solchen Fällen regelmäßig einen politisch motivierten Hintergrund.

Das LKA Bayern ist für Fälle mit besonderer Bedeutung oder politischem Hintergrund zuständig. Die Übernahme durch das LKA deutet darauf hin, dass die Behörden von einer organisierten Tat ausgehen.

Betrieb von Rohde & Schwarz nicht beeinträchtigt

Das Unternehmen reagierte zunächst zurückhaltend auf den Vorfall. Laut eigenen Angaben war das Betriebsgelände zu keinem Zeitpunkt betroffen. Der Konzernbetrieb lief offenbar ohne Unterbrechung weiter.

Rohde & Schwarz beschäftigt weltweit rund 14.000 Mitarbeiter. Der Umsatz des Familienunternehmens lag zuletzt im Milliardenbereich.

Sicherheitslage für Rüstungsunternehmen

Der Vorfall zeigt, dass Unternehmen mit Bezug zur Rüstungsindustrie auch in Bayern konkreten Sicherheitsrisiken ausgesetzt sind. Zwei Verdächtige wurden noch kurz nach der Tat festgenommen. Die Aufarbeitung der Hintergründe durch das LKA hat begonnen.

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