Logistik

DB sperrt Allgäu-Strecke: Busse statt Züge ab München

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die Deutsche Bahn unterbricht den Zugverkehr auf der Hauptbahn zwischen München und Buchloe. Seit dem 26. August 2026 laufen Baumaßnahmen auf der Allgäu-Strecke. Betroffen sind S-Bahn-Pendler ebenso wie Reisende im Regional- und Fernverkehr.

Schienenersatzverkehr auf 60 Kilometern

Die Bahnstrecke München-Buchloe ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Bayern. Sie führt von München-Pasing über Geltendorf und Kaufering nach Buchloe. Die Strecke ist 60 Kilometer lang und verbindet München mit dem Allgäu und dem Bodensee.

Während der Bauarbeiten müssen Fahrgäste im Regional- und Fernverkehr zwischen München Hauptbahnhof und Buchloe auf Busse umsteigen. Wer weiter Richtung Ostallgäu oder Bodensee reisen will, muss zusätzliche Reisezeit einplanen.

S-Bahn-Linie S4 ebenfalls betroffen

Auch die S-Bahn München ist von den Einschränkungen betroffen, besonders die Linie S4. Tagsüber setzt die S-Bahn während der Bauarbeiten Mitarbeiter in Puchheim ein, die Fahrgästen bei Fragen und Umstiegen helfen.

Pendler aus dem westlichen Münchner Umland sind damit direkt betroffen. In den Sommerferien, wenn gleichzeitig viele Ausflügler Richtung Allgäu unterwegs sind, dürfte der Druck auf den Schienenersatzverkehr spürbar sein.

Strecke mit langer Geschichte

Die Bahnstrecke München-Buchloe hat eine lange Infrastrukturgeschichte. Bereits bis 1968 wurde der Abschnitt bis Geltendorf für die S-Bahn München elektrifiziert, der Fahrleitungsbau begann damals in Geltendorf.

Die Strecke ist Teil der Ausbaustrecke München-Lindau. Bayern erklärte sich in diesem Rahmen bereit, 140 bis 150 Millionen Euro vorzufinanzieren. Die aktuelle Baumaßnahme gehört zu diesen langfristigen Investitionen in das Streckennetz.

Deutsche Bahn investiert ins Netz

Die Deutsche Bahn führt die Arbeiten zur Verbesserung ihres Streckennetzes durch. Konkrete Details zu Bauinhalt und Dauer der Sperrung lagen zum Redaktionsschluss nicht vollständig vor. Fahrgäste sollten vor Reiseantritt den aktuellen Fahrplan prüfen.

Fazit

Die Bauarbeiten treffen eine stark genutzte Verbindung in den bayerischen Alpenraum. Pendler und Reisende müssen vorübergehend mit längeren Fahrzeiten rechnen. Die Maßnahme ist Teil des laufenden Ausbaus der bayerischen Bahninfrastruktur.

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