IT & Kommunikation

Digitale Resilienz als Standortvorteil für Betriebe in Bayern?

Wer die bayerische Wirtschaft beschreiben soll, dürfte schnell an Worte wie „leistungsfähig“, „innovativ“ und „exportstark“ denken. Ökonomische Erfolge dürfen jedoch nicht vergessen lassen, dass auch Unternehmen im Freistaat immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert werden. Unter anderem können nicht optimierte Lieferketten, steigende Energiepreise und ein zunehmender Fachkräftemangel dafür sorgen, dass ein Business hinter Erwartungen zurückbleibt. 

Unter anderem gewinnt in diesem Zusammenhang (und unter diesen Bedingungen) die digitale Resilienz an Bedeutung. Hierunter versteht man die Fähigkeit eines Unternehmens, seine digitalen Systeme auch unter „besonderen Bedingungen“ stabil, sicher und anpassungsfähig zu halten. Und genau hieraus kann sich ein entscheidender Vorteil ergeben, wenn es darum geht, sich am Markt zu behaupten. 

Digitale Resilienz als strategischer Faktor

Es wäre sicherlich ein wenig zu kurz gedacht, den Begriff der digitalen Resilienz ausschließlich mit klassischer IT-Sicherheit zu vergleichen.

Vielmehr umfasst diese Art der Widerstandsfähigkeit unter anderem: 

  • eine stabile Infrastruktur
  • flexible Systeme
  • transparente Kosten
  • die Fähigkeit, sowohl auf technologische als auch auf wirtschaftliche Veränderungen am Markt schnell reagieren zu können. 

Und selbstverständlich zeigt sich gerade in einem Bundesland wie Bayern, wo Industrie, Mittelstand und technologiegetriebene Dienstleister eng miteinander verzahnt sind, dass sich eine entsprechend „belastbare IT“ auch auf Faktoren wie Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit auswirken kann. 

Allein aufgrund der Tatsache, dass Stillstände in der Produktion, Datenverluste und/ oder längere Ausfälle teuer werden können, ist es wichtig, in Bezug auf hochverfügbare Systeme keine Kompromisse einzugehen. 

Moderne Infrastrukturlösungen auf der Basis bewährter Plattformtechnologien können hier weiterhelfen. Auf ihrer Grundlage unterstützen spezialisierte Anbieter Unternehmen dabei, IT-Landschaften robuster werden zu lassen, zum Beispiel durch moderne Plattformkonzepte für hybride Umgebungen. 

Der Digitalisierungsdruck wächst auch in Bayern

Keine Frage: Der Wirtschaftsstandort Bayern kann sich im Wesentlichen auf eine starke, industrielle Basis verlassen, die sich unter anderem durch eine überzeugende Innovationskraft und einen ausgeprägten Mittelstand auszeichnet. Gleichzeitig gilt es, zu berücksichtigen, dass der Digitalisierungsdruck auch hier in nahezu allen Branchen steigt. 

Prozesse sind zunehmend datengetrieben, Lieferketten digital miteinander vernetzt und Kunden erwarten (natürlich) auch stabile und jederzeit verfügbare Services. 

Somit zeigt sich immer wieder, dass Unternehmen, die bestehen wollen, in digitaler Hinsicht resilient sein müssen, um am Markt erfolgreich zu sein. 

Hierzu gehört es dann nicht nur, die besagten digitalen Anwendungen einzuführen, sondern auch sicherzustellen, dass die Infrastruktur, auf die sie sich beziehen, mitwächst.

Wenn stattdessen veraltete Systeme genutzt werden, die IT-Landschaften zu komplex sind oder keine Transparenz gewährleistet wird, ist es schlicht nicht möglich, das zur Verfügung stehende Potenzial zu nutzen. 

Daher stellen sich aktuell vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen die Frage, wie sich Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit (auch bei begrenzten Ressourcen) noch weiter steigern lassen. Genau an dieser Stelle setzen moderne IT-Konzepte an. Sie bieten die Chance, Prozesse zu vereinfachen, Betriebskosten zu senken und die Ausfallsicherheit zu erhöhen. 

Wie wirkt sich eine nachhaltige Digitalisierung auf die Kosten aus? 

Neben dem Wunsch nach einer gesteigerten Stabilität und mehr Flexibilität rückt für viele Unternehmen verständlicherweise auch der Kostenfaktor in den Fokus, wenn es darum geht, sich für die Zukunft aufzustellen. Immerhin können Verbindlichkeiten rund um steigende IT-Kosten, unübersichtliche Lizenzmodelle und ein hoher Administrationsaufwand zu einer enormen Belastung werden. 

Über eine Vereinfachung von Betriebslandschaften ist es in vielen Fällen möglich, die Betriebskosten eines Unternehmens zu reduzieren, den Wartungsaufwand zu senken und personelle Ressourcen gezielter einzusetzen. Ergänzend hierzu kann eine entsprechend angepasste Infrastruktur, zum Beispiel über einen niedrigeren Energieverbrauch und einen effizienten Einsatz von Hardware, nachhaltige Ziele unterstützen. 

Resiliente IT und wirtschaftliche Stabilität: Eine besonders spannende Kombination

Immer wieder zeigt sich im unternehmerischen Alltag, dass eine resiliente IT-Landschaft durchaus zur wirtschaftlichen Stabilität von Unternehmen beitragen kann. 

Sie ermöglicht es zum Beispiel:

  • Spitzen, zum Beispiel in der Auftragsbearbeitung, abzufangen
  • neue Anwendungen schneller bereitzustellen
  • auf Marktveränderungen besser zu reagieren
  • unabhängiger von einzelnen Systemen (und Standorten) zu werden. 

Im unternehmerischen Alltag ist dies häufig mit einer stärkeren Konsolidierung von IT-Ressourcen, mit dem Einsatz virtualisierter Plattformen und der Kombination von On-Premises-Systemen und Cloud-Komponenten verbunden. 

Hybride Systeme dieser Art bieten Unternehmen den Vorteil, sensible Daten, wie sie zum Beispiel über die DSGVO definiert werden, weiterhin im eigenen Rechenzentrum halten zu können und gleichzeitig aber von der Skalierbarkeit externer Ressourcen zu profitieren. 

Unternehmen, die auf digitale Resilienz setzen, investieren in die Zukunft

Wer sein Unternehmen in digitaler Hinsicht resilienter macht, leistet einen wichtigen Beitrag für dessen Zukunftsfähigkeit… und zwar unabhängig von der jeweiligen Branche oder der Unternehmensgröße. 

Aktuell ist davon auszugehen, dass technologische Systeme in einem Bayern, das immer digitaler wird, weiter an Dynamik gewinnen werden und die Fähigkeit, digitale Systeme flexibel UND stabil zu halten, immer wichtiger wird. 

Verantwortliche, die früh in resiliente Infrastrukturen investieren, haben so die Chance, sich operative Vorteile zu verschaffen und ihre Position (sowohl national als auch international) zu behaupten. 

Und genau deswegen wird sich Resilienz auch in digitaler Hinsicht in Bayern in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem wichtigen Puzzleteil für nachhaltige und wirtschaftliche Stärke entwickeln. 

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