IT & Kommunikation

Fakturia im Test: Subscription Management und Order-to-Cash aus einer Hand

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Wer wiederkehrende Leistungen abrechnet, kennt das Problem: Verträge verwalten, Rechnungen pünktlich versenden, Zahlungen überwachen und das Mahnwesen im Blick behalten – all das kostet Zeit und Nerven. Genau hier setzt Fakturia an. Die cloudbasierte Software zur Aboverwaltung des bayerischen Unternehmens Luminea IT Services GmbH automatisiert den gesamten Order-to-Cash-Prozess und richtet sich an Unternehmen, die Abo-Modelle effizient und rechtskonform betreiben möchten. Seit 2016 am Markt, hat sich die Plattform als verlässliche Lösung im deutschsprachigen Raum etabliert.

Was kann Fakturia?

Im Kern ist Fakturia eine Lösung für Subscription Management und Recurring Billing. Die Software übernimmt die automatische Erstellung und den Versand wiederkehrender Rechnungen per E-Mail, verwaltet Vertragslaufzeiten und unterstützt Upgrades, Downgrades sowie die proratierte Abrechnung bei Tarifwechseln. Darüber hinaus deckt Fakturia wesentliche Bereiche des Debitorenmanagements ab: Kundenstammdaten, Debitorenkonten und ein mehrstufiges Mahnwesen sind direkt integriert, sodass säumige Zahler automatisch erinnert werden.

Besonders hervorzuheben ist das SelfService-Portal für Kunden. Über dieses WhiteLabel-Kundencenter können Endkunden eigenständig auf Rechnungen, Verträge und Stammdaten zugreifen, Bestellungen aufgeben und sogar Kündigungen gemäß den gesetzlichen Vorgaben zum Kündigungsbutton durchführen. Das entlastet den Support erheblich.

Für Unternehmen mit Vertriebspartnern bietet Fakturia eine integrierte Provisionsabrechnung, die Lifetime-Provisionen automatisch an vermittelnde Partner ausschüttet und entsprechende Gutschriften erstellt. Ein Feature, das in dieser Produktkategorie nicht selbstverständlich ist.

Schnittstellen und Buchhaltung

Technisch überzeugt Fakturia mit einer starken REST-API, über die sich das System nahtlos an bestehende Shops, CRM-Systeme oder eigene Anwendungen anbinden lässt. Ergänzt wird die API durch Webhooks und eine Zapier-Integration, was die Einbindung in nahezu jede Prozesslandschaft ermöglicht.

Im Bereich Buchhaltung bietet die Plattform eine DATEV-Schnittstelle sowie einen Lexware-Export, sodass alle abrechnungsrelevanten Daten problemlos an den Steuerberater oder die interne Finanzbuchhaltung übergeben werden können. Fakturia unterstützt zudem die Erstellung von ZUGFeRD-Rechnungen (E-Rechnung) und XRechnungen – angesichts der zunehmenden gesetzlichen Anforderungen an elektronische Rechnungsformate ein klarer Pluspunkt.

Beim Zahlungseinzug punktet die Software mit der Erstellung von SEPA-Lastschriften als Sammeldatei sowie integrierten Anbindungen an Bezahldienste wie PayPal, Stripe und Unzer. Der automatische Zahlungsabgleich über finAPI rundet das Paket ab.

Für wen eignet sich Fakturia?

Die Plattform ist branchenübergreifend einsetzbar. SaaS-Anbieter und Softwareunternehmen profitieren ebenso wie Webhoster, Energieversorger, Verlage, EdTech-Unternehmen, IT-Dienstleister oder Coaching-Plattformen. Überall dort, wo Abo-Verträge, Serviceverträge oder wiederkehrende Lizenzgebühren abgerechnet werden, spielt Fakturia seine Stärken aus. Referenzkunden aus den Bereichen Energie, IT-Sicherheit, Webhosting und Bildungssoftware bestätigen die Praxistauglichkeit.

Neu: Die FLEX-Tarife – ohne Grundgebühren starten

Besonders spannend für Gründer und Startups ist die gerade erst eingeführte FLEX-Tarifserie. Anders als die bestehende Business-Serie kommt die FLEX-Reihe komplett ohne monatliche Grundgebühren aus. Stattdessen wird rein umsatzbasiert abgerechnet – beim Tarif FLEX one mit 1,9 Prozent und beim Tarif FLEX two mit 2,4 Prozent Umsatzbeteiligung. Kosten entstehen also nur dann, wenn tatsächlich Umsätze generiert werden. Das senkt die Einstiegshürde enorm und macht Fakturia auch für junge Unternehmen mit begrenztem Budget attraktiv. Nach einer Laufzeit von drei Jahren können FLEX-Kunden in die Business-Serie wechseln, sobald sich ihr Geschäft etabliert hat.

Fazit

Fakturia positioniert sich als durchdachte, in Deutschland entwickelte und gehostete Lösung, die den kompletten Abrechnungszyklus von der Bestellung bis zum Zahlungseingang abdeckt. Die Kombination aus Subscription Management, Debitorenmanagement, SelfService-Portal, leistungsfähiger API und buchhalterischer Tiefe macht die Software zu einer ernstzunehmenden Alternative zu internationalen Wettbewerbern. Mit den neuen FLEX-Tarifen öffnet sich Fakturia nun auch für Gründer, die risikofrei und ohne Fixkosten starten möchten. Wer eine Software zur Aboverwaltung sucht, die den Order-to-Cash-Prozess von A bis Z automatisiert, sollte Fakturia auf die Shortlist setzen.

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