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Frauenbründl versiegt: Dürre trocknete Wallfahrtsquelle aus

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die Heilquelle bei der Wallfahrtskirche Frauenbründl nahe Bad Abbach führt kein Wasser mehr. Die Trockenheit des Sommers 2026 hat die jahrhundertealte Quelle südlich von Regensburg zum Versiegen gebracht. Der örtliche Pfarrer bestätigte das Ausbleiben des Wassers und zeigte sich besorgt. Der Zeitpunkt ist ungünstig: Das Ereignis fällt mitten in die Vorbereitungen auf ein Jubiläumsfest der Wallfahrt.

Eine Quelle mit langer Geschichte

Die Wallfahrt nach Frauenbründl blickt auf eine rund 300-jährige Geschichte zurück. Um das Jahr 1700 soll sich an dieser Stelle ein Wunder ereignet haben. Der Überlieferung nach steht die Quelle in Verbindung mit einer Blindenheilung. Seitdem zieht der Ort Pilger und Besucher an. Das Wasser der Quelle galt als heilig. Viele Gläubige schöpften es ab und nahmen es mit nach Hause.

Frauenbründl liegt im Landkreis Kelheim in Niederbayern. Die Wallfahrtskirche ist eine bekannte religiöse Stätte der Region. Für viele Besucher war die Quelle ein zentrales Element des Besuchs.

Dürre lässt Grundwasser schwinden

Die Ursache für das Versiegen ist nach Einschätzung des Pfarrers klar: die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen. Der Grundwasserspiegel in Bayern ist in diesem Sommer deutlich gesunken. Betroffen sind Flüsse und landwirtschaftliche Flächen, aber auch kleinere Quellen, die von Niederschlag und Grundwasser gespeist werden, reagieren empfindlich auf lang anhaltende Dürreperioden.

Die Situation bei Frauenbründl ist damit kein Einzelfall. Bayern verzeichnet in diesem Sommer eine ausgeprägte Trockenheit. Landwirte, Schifffahrt und Wasserversorger spüren die Folgen. Dass nun auch eine Wallfahrtsquelle betroffen ist, verdeutlicht die Breite der Auswirkungen.

Pfarrer beklagt auch rücksichtslose Besucher

Der Pfarrer äußerte sich nicht nur zur Dürre. Er kritisierte auch das Verhalten mancher Besucher. Einige hätten sich bei der Quelle nicht angemessen verhalten. Details nannte er nicht öffentlich. Der Ton seiner Aussagen war jedoch deutlich: Respektloses Verhalten an einem religiösen Ort sei nicht hinnehmbar.

Jubiläumsfest trotzdem geplant

Das Versiegen der Quelle stellt die Organisatoren des bevorstehenden Jubiläumsfests vor eine schwierige Lage. Die Wallfahrt feiert ein rundes Jubiläum, das seit längerer Zeit vorbereitet wird. Ob die Feierlichkeiten trotz der trockenen Quelle stattfinden, war zunächst unklar. Der Pfarrer machte sich nach eigenen Angaben Sorgen um den Ablauf.

Für Pilger und Besucher ist das Wasser kein rein spirituelles Thema. Sie erwarten das Erlebnis der Quelle. Bleibt sie trocken, fehlt ein zentrales Element des Besuchs, was Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben kann.

Klimafolgen treffen auch religiöse Stätten

Das Versiegen der Heilquelle bei Frauenbründl ist ein ungewöhnliches, aber symptomatisches Ereignis. Die Dürre macht vor keinem Bereich halt, weder vor der Landwirtschaft noch vor der Schifffahrt oder religiösen Wallfahrtsorten. Ob die Quelle nach ausreichend Regen wieder Wasser führt, ist offen. Für Frauenbründl kurz vor dem Jubiläum ist das Versiegen jedenfalls eine schlechte Nachricht.

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