Hangrutsch beendet: Strecke Holzkirchen–Rosenheim öffnet am 29. Juni
Nach einer monatelangen Sperrung kehren die Züge auf die Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim zurück. Die Bayerische Regiobahn und die Deutsche Bahn gaben gemeinsam bekannt: Der Bahnverkehr auf dem gesperrten Abschnitt wird am 29. Juni wieder aufgenommen. Ursache der langen Unterbrechung war ein Hangrutsch zwischen den Stationen Westerham und Kreuzstraße.
Hangrutsch legte Strecke lahm
Ein Hangrutsch hatte die Bahnstrecke südlich von München über Monate blockiert. Der betroffene Abschnitt liegt zwischen Westerham und Kreuzstraße. Die genaue Länge der Sperrung und der Beginn der Arbeiten gehen aus den vorliegenden Informationen nicht im Detail hervor. Fest steht: Die Strecke war über einen längeren Zeitraum nicht befahrbar.
Für Pendler und Reisende bedeutete das erhebliche Umwege. Die Verbindung zwischen dem Münchner Umland und Rosenheim ist eine wichtige Regionalachse im Südosten Bayerns. Sie bindet mehrere Gemeinden im Landkreis Rosenheim und im Landkreis Miesbach an das überregionale Bahnnetz an.
BRB und Deutsche Bahn koordinieren Wiederaufnahme
Die Bayerische Regiobahn betreibt auf der Strecke den Regionalverkehr. Die Deutsche Bahn ist als Infrastrukturbetreiber für das Schienennetz zuständig. Beide Unternehmen haben die Wiederaufnahme des Betriebs für den 29. Juni gemeinsam angekündigt. Das signalisiert: Die Instandsetzungsarbeiten an der Strecke sind abgeschlossen oder kurz vor dem Abschluss.
Konkrete Angaben zu den Sanierungskosten oder zum genauen Umfang der Baumaßnahmen haben die Unternehmen bisher nicht veröffentlicht. Auch Details zum geplanten Fahrplan ab dem 29. Juni liegen noch nicht vor.
Wichtige Verbindung für den Wirtschaftsraum München
Die Strecke Holzkirchen–Rosenheim hat für den Wirtschaftsraum München eine nicht unerhebliche Bedeutung. Rosenheim ist mit rund 65.000 Einwohnern eine der größten Städte Oberbayerns. Die Bahnverbindung dient sowohl dem Pendlerverkehr als auch dem Gütertransport in der Region.
Hangrutsche und Erdrutsche gelten in den Voralpenregionen Bayerns als bekannte Risikofaktoren für die Bahninfrastruktur. Starke Niederschläge können Hänge destabilisieren und Gleisanlagen gefährden. Die Deutsche Bahn setzt in solchen Regionen auf Sicherungsbauwerke und Frühwarnsysteme. Im konkreten Fall zwischen Westerham und Kreuzstraße musste die Strecke für die Reparaturarbeiten vollständig gesperrt werden.
Schienenersatzverkehr überbrückte die Lücke
Während der Sperrung wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser ersetzte die Zugverbindung auf dem gesperrten Abschnitt. Busverbindungen bieten jedoch in der Regel längere Reisezeiten als der direkte Zugbetrieb. Für Pendler bedeutete das täglich mehr Zeitaufwand.
Mit der Wiederaufnahme des regulären Bahnbetriebs am 29. Juni entfällt der Ersatzverkehr. Reisende können die Strecke dann wieder per Bahn nutzen.
Fazit
Die Wiedereröffnung der Strecke zwischen Westerham und Kreuzstraße ist ein positives Signal für die Region. Pendler und Reisende zwischen München, Holzkirchen und Rosenheim erhalten ihre direkte Bahnverbindung zurück. Der 29. Juni markiert das Ende einer aufwendigen Reparaturphase nach einem Naturereignis. Für die Bayerische Regiobahn bedeutet die Wiederaufnahme die Rückkehr zum regulären Betrieb auf einer wichtigen oberbayerischen Strecke.


