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Holzbodenwerk im Landkreis Cham: Zwei Hallen in Flammen

Zwei Lagerhallen eines Holzbodenwerks im Landkreis Cham sind in der Nacht auf Donnerstag in Brand geraten. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Der entstandene Schaden geht nach ersten Schätzungen in die Millionen. Warum das Feuer ausbrach, ist noch nicht geklärt.

Brand seit Donnerstagabend außer Kontrolle

Der Alarm ging am Donnerstagabend ein. Auf dem Firmengelände des Holzbodenwerks im Landkreis Cham standen zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Hallen in Vollbrand. Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften an. Holz brennt schnell und intensiv. Das erschwerte die Löscharbeiten erheblich.

Die Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen. Erst in den frühen Morgenstunden hatten sie das Feuer unter Kontrolle. Die beiden Hallen sind nach übereinstimmenden Berichten schwer beschädigt oder vollständig zerstört.

Millionenschaden für den Betrieb

Die wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen sind erheblich. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf einen Betrag in Millionenhöhe. Genaue Zahlen nannte die Polizei zunächst nicht. Brände in holzverarbeitenden Betrieben verursachen erfahrungsgemäß hohe Sachschäden, weil das Lagermaterial selbst leicht brennbar ist.

Ob der Betrieb versichert ist und wie schnell die Produktion wieder aufgenommen werden kann, war zunächst unklar. Für die Mitarbeiter des Werks bedeutet der Brand vorerst einen Stillstand.

Brandursache weiter unklar

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang gibt es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie das Feuer entstanden ist. Ein technischer Defekt ist ebenso möglich wie menschliches Versagen. Die Kriminalpolizei wird das Gelände nach Abschluss der Löscharbeiten untersuchen.

Ähnliche Großbrände in bayerischen Gewerbebetrieben zeigen ein bekanntes Muster. Erst kürzlich vernichtete ein Feuer in Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim ein Firmengebäude. Auch dort entstand ein Millionenschaden. In Eggenfelden traf es einen Reifenhandel mit vergleichbaren Folgen.

Holzbranche besonders gefährdet

Holzverarbeitende Betriebe tragen ein erhöhtes Brandrisiko. Staub, Späne und gelagertes Holz sind leicht entzündlich. Ein kleiner Funke reicht aus, um ein Feuer zu entfachen. Brandschutzexperten empfehlen dieser Branche regelmäßige Kontrollen der Elektroanlagen und automatische Löschanlagen in den Lagerhallen.

Gerade in ländlichen Regionen wie dem Landkreis Cham hängen viele Arbeitsplätze an einzelnen Betrieben. Ein solcher Brand trifft nicht nur das Unternehmen direkt. Er hat auch Auswirkungen auf Zulieferer und Kunden in der Region.

Fazit

Der Brand im Landkreis Cham ist ein schwerer Schlag für das betroffene Holzbodenwerk. Zwei Hallen sind zerstört, der Schaden geht in die Millionen. Die Brandursache muss nun die Kriminalpolizei klären. Für die Betriebe der Holzbranche zeigt dieser Fall einmal mehr, wie verwundbar holzverarbeitende Unternehmen gegenüber Feuerschäden sind.

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