LMU München: Bankdaten und Adressen von Studierenden gestohlen
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Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Ein unbekannter Täter verschaffte sich Zugang zu einem IT-System der Hochschule und erbeutete persönliche Daten von Studierenden. Betroffen sind E-Mail-Adressen, Geburtsorte, Bildungsabschlüsse und Bankdaten. Das Bayerische Landeskriminalamt hat Ermittlungen aufgenommen.
Was wurde gestohlen?
Die Universität bestätigte den Vorfall. Laut bisherigen Erkenntnissen gelangten die Täter an Kontaktinformationen und Bankdaten der Studierenden. Auch Geburtsorte und Bildungsabschlüsse sollen abgegriffen worden sein.
Das genaue Ausmaß des Angriffs ist derzeit unklar. Die LMU hat Studierende aufgerufen, besonders wachsam zu sein. Verdächtige Kontaktaufnahmen oder ungewöhnliche Kontobewegungen sollen umgehend gemeldet werden.
Landeskriminalamt ermittelt
Das Bayerische Landeskriminalamt in München hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf die Identität des Angreifers liegen bislang nicht vor. Die LMU kooperiert nach eigenen Angaben mit den Ermittlungsbehörden.
Wer ungewöhnliche Abbuchungen bemerkt, sollte sofort seine Bank informieren. Verdächtige E-Mails, die persönliche Daten abfragen, sollten nicht beantwortet werden. Betrüger nutzen gestohlene Daten häufig für Phishing-Angriffe oder betrügerische Abbuchungen.
Hochschulen im Visier von Cyberkriminellen
Universitäten und Hochschulen sind ein häufiges Ziel für Cyberkriminelle. Sie verwalten große Mengen sensibler Daten, während ihre IT-Systeme oft komplex und schwer vollständig abzusichern sind. Die LMU München hat rund 50.000 Studierende und gehört zu den größten Universitäten Deutschlands.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Cyberangriffen auf Bildungseinrichtungen ein. Auch andere deutsche Hochschulen waren in der Vergangenheit betroffen. Die Angriffe zielen häufig auf schlecht gesicherte Schnittstellen in Verwaltungssystemen ab.
Welche Schritte die LMU unternimmt
Die Universität hat nach Bekanntwerden des Vorfalls Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Details nannte sie zunächst nicht. Die betroffenen Studierenden wurden informiert. Die LMU empfiehlt, Passwörter zu ändern und Kontoauszüge sorgfältig zu prüfen.
Fazit
Der Angriff auf die LMU München zeigt, dass sensible Daten an Hochschulen ein attraktives Ziel sind. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts stehen am Anfang. Studierende sollten ihre Konten beobachten, verdächtige Nachrichten ignorieren und gegebenenfalls ihre Bank informieren. Das vollständige Ausmaß des Schadens wird die Untersuchung zeigen müssen.


