Gastgewerbe

Nachhaltigkeit im Gastgewerbe – Neue Technologien effizient nutzen

Nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland stehen das Gastgewerbe und die Gastronomie vor wachsenden Herausforderungen: Personalmangel, Umsatzeinbußen und steigende Energiepreise machen Betreibern zu schaffen. Hinzu kommen stärkere Auflagen bezüglich Nachhaltigkeit und ein größerer Fokus auf Klimapolitik.

Die gute Nachricht: Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Langfristig können digitale Tools dabei helfen, eine effizientere und ressourcenschonendere Gastronomie aufzubauen. Dieser Beitrag zeigt, wie digitale Tools im Gastgewerbe nachhaltig und effizient eingesetzt werden können.

Tipp Nr. 1: Lebensmittelverschwendung durch intelligente Planung reduzieren

Eine zentrale Herausforderung mit Bezug auf Nachhaltigkeit im Gastgewerbe ist die Lebensmittelverschwendung: Im Jahr 2022 entstanden allein in Deutschland ca. 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Zur Vermeidung dieser vielen Abfälle ist es besonders im Gastgewerbe wichtig, intelligent zu planen.

Dabei können Restaurantmanagementsysteme Abhilfe schaffen. Diese erfassen automatisch den aktuellen Bestand und können nach Bedarf sogar Bestellungen automatisch auslösen. So lassen sich Überbestände vermeiden, Verschwendung reduzieren und präzisere Prognosen für zukünftige Bestellungen treffen. Gleichzeitig steigern Betreiber ihre Wirtschaftlichkeit.

Auch automatische Küchengeräte können helfen, die ganz einfach programmiert werden können, Rezepte berechnen und die exakte Menge kochen oder garen. Besonders für kleinere Cafés oder Bistros eignen sich solche Multikocher, die durch ihre Effizienz auch Energie sparen. 

Tipp Nr. 2: Nachhaltige Betriebssteuerung dank vernetzter Systemlösungen 

Ein nachhaltiger Gastronomiebetrieb lebt aber nicht nur von der Reduktion von Abfällen und dem effizienteren Kochvorgang, sondern auch von gut organisierten Abläufen. Digitale, miteinander vernetzte Systeme helfen dabei, Transparenz über alle Bereiche hinweg zu schaffen: Lager, Küche, Service und Verwaltung können über eine zentrale Plattform gesteuert werden. Solche bereichsübergreifenden Systeme sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Ein Beispiel hierfür sind etwa moderne All-in-One Kassensysteme, die in unterschiedlichen Ausführungen existieren und an den jeweiligen Betrieb angepasst werden können. In der Gastronomie etwa vereinen diese Systeme unterschiedliche Funktionen wie etwa Raumpläne oder Online-Reservierungsplattformen. Darüber hinaus bieten sie einen Überblick über den Tagesumsatz und lassen Betreiber Preislisten in großen Umfängen verwalten.

Viele dieser neuen Kassensysteme sind außerdem in einer Cloud verankert, wodurch von unterschiedlichen Orten auf die gespeicherten Daten zugegriffen werden kann. Durch die verbesserte Datentransparenz lassen sich Energieverbrauch und Auslastungen präzise analysieren. Das hilft Betrieben, ineffiziente Prozesse zu erkennen, Arbeitswege zu verkürzen und Ressourcen gezielt einzusparen.

Tipp Nr. 3: Prozesse vereinheitlichen und an Papierflut sparen

Buchhaltung, Personalplanung, Finanzen – für viele Betreiber ohnehin schon ein Albtraum, und durch die enormen Papierberge, die hier entstehen können, auch eine Belastung für das Klima. Eine Empfehlung für Ausgedrucktes, das sich nicht vermeiden lässt, ist umweltfreundliches Recyclingpapier.

Mit der richtigen Software ist jedoch vielleicht sogar das nicht mehr notwendig: Für allerlei Prozesse im Gastgewerbe existieren inzwischen unzählige einfach bedienbare Systeme. Digitale Belege und cloudbasierte Verwaltungsoberflächen reduzieren nicht nur den Papierverbrauch erheblich, sondern vereinfachen auch die Organisation im Tagesgeschäft. So finden Teams Informationen schneller, Abstimmungswege werden kürzer und Fehlerquoten sinken – ein Gewinn für Effizienz und Nachhaltigkeit zugleich. Nicht zuletzt sparen Betriebe durch papierlose Prozesse langfristig Kosten und verbessern ihren ökologischen Fußabdruck spürbar!

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