
ÖPNV-Streik in Bamberg: Notfallbusse sichern eingeschränkten Verkehr
ÖPNV-Streik in Bamberg: Notfallbusse sichern eingeschränkten Verkehr
In Bamberg steht der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) aufgrund eines erneuten Streiks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 17. und 18. Februar 2026 still. Für Fahrgäste, die auf den ÖPNV angewiesen sind, haben die Stadtwerke Bamberg einen Notfahrplan eingerichtet, um eine Grundversorgung sicherzustellen.
Hintergrund des Streiks
Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg zu Warnstreiks aufgerufen. Diese Maßnahme erfolgt im Kontext laufender Tarifverhandlungen, bei denen ver.di unter anderem Gehaltssteigerungen von bis zu 25 Prozent und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich fordert. Die kommunalen Arbeitgeber haben daraufhin realistische Tariferhöhungen von fünf Prozent sowie Verbesserungen der Arbeitsbedingungen angeboten. Die Differenz zwischen den Forderungen der Gewerkschaft und den Angeboten der Arbeitgeber führte zu den aktuellen Streikmaßnahmen.
Details zum Notfahrplan
Um die Mobilität der Bamberger Bevölkerung trotz des Streiks aufrechtzuerhalten, haben die Stadtwerke Bamberg einen Notfahrplan für die Linien 935, 936, 937 und 938 eingerichtet. Ein privates Busunternehmen übernimmt die Fahrten. Die Busse verkehren im Stundentakt vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) aus. Die genauen Fahrzeiten können auf der Webseite der Stadtwerke Bamberg eingesehen werden.
Fahrzeiten am 17. Februar 2026
Am Dienstag, den 17. Februar, fahren die Busse von 6:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr im Stundentakt. Zwischen 13:00 und 16:00 Uhr ruht der Verkehr aufgrund des Bamberger Faschingsumzugs vollständig.
Fahrzeiten am 18. Februar 2026
Am Mittwoch, den 18. Februar, verkehren die Busse durchgehend von 6:00 bis 20:00 Uhr im Stundentakt.
Auswirkungen auf die Fahrgäste
Die Stadtwerke Bamberg bitten die Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen. Die Notfahrten sollen sicherstellen, dass besonders auf den ÖPNV angewiesene Personen weiterhin mobil bleiben und Besucher des Faschingsumzugs rechtzeitig zu den Veranstaltungen gelangen. Private Busunternehmen sind von dem Streik nicht betroffen und fahren regulär.
Fazit
Der erneute Streik im Bamberger ÖPNV stellt für viele Pendler und Reisende eine Herausforderung dar. Durch den eingerichteten Notfahrplan können jedoch grundlegende Mobilitätsbedürfnisse gedeckt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Tarifverhandlungen bald zu einer Einigung führen, um zukünftige Streiks zu vermeiden und den ÖPNV in Bamberg wieder vollständig in Betrieb zu nehmen.



