Streckensanierung legt Bahnverkehr Richtung Füssen lahm
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Wer in den kommenden Wochen mit dem Zug von München nach Füssen reisen will, braucht Geduld. Die Deutsche Bahn saniert ihr Streckennetz in Bayern. Das hat spürbare Folgen für den Bahnverkehr auf der Linie München–Buchloe–Füssen.
Einmonatige Einschränkungen auf der Allgäustrecke
Vom 5. September bis zum 4. Oktober gilt auf der betroffenen Strecke ein veränderter Fahrplan. Die Bayerische Regiobahn (BRB) bestätigt ganztägige Fahrplanänderungen. Einzelne Züge fallen vollständig aus, andere fahren mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten.
Betroffen ist vor allem der Abschnitt zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und Buchloe. Wer weiter nach Füssen fahren will, muss mit zusätzlichen Wartezeiten rechnen.
S-Bahn springt als Ersatz ein
Zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und Fürstenfeldbruck übernimmt die S-Bahn den Ersatzverkehr. Für Fahrgäste mit Ziel jenseits von Fürstenfeldbruck bleibt die Situation komplizierter.
Die BRB empfiehlt Reisenden, ihre Verbindungen frühzeitig zu prüfen. Die aktuellen Fahrplanänderungen sind in den gängigen Auskunftssystemen hinterlegt.
Sanierung als notwendige Investition
Die Baumaßnahmen sind Teil der laufenden Streckensanierung der Deutschen Bahn in Bayern. Investitionen in Gleise, Weichen und Signalanlagen sollen die Zuverlässigkeit langfristig verbessern.
Bauarbeiten an einem aktiv genutzten Streckennetz erfordern Sperrungen oder reduzierte Zugfolgen, kurzfristige Einschränkungen sind dabei unvermeidlich.
Wirtschaftliche Bedeutung der Strecke
Die Verbindung München–Buchloe–Füssen verbindet die Landeshauptstadt mit dem Allgäu, einer Region mit starkem Tourismus und mittelständischer Wirtschaft. Pendler, Handwerker und Gewerbetreibende sind auf zuverlässige Verbindungen angewiesen.
Ausfälle und Verspätungen belasten Unternehmen, die auf pünktliche Lieferungen oder Mitarbeiter angewiesen sind.
Vier Wochen Einschränkungen
Die Einschränkungen auf der Strecke nach Füssen dauern rund vier Wochen. Fahrgäste sollten ihre Reisepläne anpassen und Ersatzverbindungen frühzeitig einplanen.



