Südostbayernbahn sperrt Nebenstrecke im Chiemgau ab September
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Ab September ist die Bahnstrecke zwischen Traunstein und Ruhpolding zeitweise gesperrt. Die Südostbayernbahn führt auf der 13,2 Kilometer langen Nebenstrecke im Chiemgau umfangreiche Modernisierungsarbeiten durch. Betroffen sind Pendler, Ausflügler und künftig auch Besucher des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding.
Drei Bauphasen bis Ende Oktober
Die Bauarbeiten gliedern sich in drei Abschnitte. Im ersten wird die gesamte Strecke zwischen Traunstein und Ruhpolding gesperrt. Diese Phase dauert bis Mitte September. Reisende werden in dieser Zeit mit Bussen befördert.
Im zweiten Bauabschnitt, der bis Ende Oktober läuft, beschränkt sich die Sperrung auf den Teilbereich zwischen Siegsdorf und Ruhpolding. Der Abschnitt zwischen Traunstein und Siegsdorf ist dann wieder für Züge freigegeben. Danach folgt ein dritter Abschnitt, in dem erneut die gesamte Strecke gesperrt wird.
Kabelarbeiten und neue Bahnübergänge in Siegsdorf
Durchgeführt werden Kabeltiefbauarbeiten entlang der gesamten Strecke sowie Vegetationsmaßnahmen, also das Zurückschneiden und Entfernen von Bewuchs neben den Gleisen. Die Deutsche Bahn bereitet außerdem die Erneuerung der Bahnübergänge in Siegsdorf vor.
Die Strecke ist seit 2001 Teil des RegioNetzes der Südostbayernbahn. Sie ist eingleisig und elektrifiziert. Die Züge starten in Traunstein von Gleis 1a.
Biathlon-Weltcup als Belastungsprobe
Die Bayerische Regiobahn hat das Netz Berchtesgaden-Ruhpolding übernommen und betreibt künftig auch die Strecke ab Traunstein. Die erste Bewährungsprobe steht im Januar an: Dann findet in Ruhpolding der Biathlon-Weltcup statt. Tausende Fans reisen mit der Bahn an.
Ersatzverkehr läuft parallel zum Bahnbetrieb
Für die Dauer der Vollsperrungen richtet die Bahn Ersatzbusse ein. Diese bedienen die Haltepunkte entlang der Strecke. Fahrgäste sollten zusätzliche Reisezeit einplanen, da Busse auf dieser Strecke länger brauchen als Züge.
Ausblick
Kurzfristig bedeuten die Arbeiten Einschränkungen für Pendler und Reisende. Die Strecke soll danach zuverlässiger und leistungsfähiger sein, rechtzeitig vor dem Biathlon-Weltcup im Winter.



