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Unwetter trifft Bayern: Zugkollision, Flughafensperrung, Feuerwehreinsätze

Bayern ist erneut von schweren Gewittern getroffen worden. Starkregen, Hagel und kräftige Böen sorgten für Chaos auf Straßen und Schienen. Ein Personenzug mit rund 70 Fahrgästen kollidierte bei Erlangen mit einem umgestürzten Baum. Ein Flughafen musste vorübergehend seinen Betrieb einstellen.

Zugkollision bei Erlangen

Schwere Gewitter zogen über Franken und die Oberpfalz hinweg. Die Sturmböen entwurzelten Bäume und blockierten Bahnstrecken. Bei Erlangen erfasste ein Personenzug einen umgestürzten Baumstamm, der auf den Gleisen lag. An Bord befanden sich rund 70 Fahrgäste. Nach bisherigen Angaben gab es keine schwerwiegenden Verletzungen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor amtliche Unwetterwarnungen für weite Teile Bayerns herausgegeben. Die Warnungen galten für Mittel- und Westbayern sowie Franken und die Oberpfalz. Schwerpunkte der Warnmeldungen waren Starkregen und Hagel.

Flughafen vorübergehend gesperrt

Die Unwetter trafen auch den Luftverkehr. Ein bayerischer Flughafen musste seinen Betrieb zeitweise einstellen. Welcher Flughafen betroffen war und wie lange die Sperrung dauerte, war zunächst nicht bestätigt. Starke Böen und eingeschränkte Sichtweiten sind bei solchen Ereignissen häufige Ursachen für Betriebsunterbrechungen.

Feuerwehr mit zahlreichen Einsätzen

Überflutete Straßen und umgestürzte Bäume forderten die Feuerwehren im Freistaat. Die Einsatzkräfte rückten vielfach aus, um Straßen zu sichern und Keller auszupumpen. Besonders der Landkreis Fürstenfeldbruck war laut ersten Berichten betroffen.

Die Unwetterlage hielt über mehrere Stunden an. Seit Donnerstagabend zogen die Gewitterzellen über Bayern. Zu größeren Personenschäden kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Hitze als Auslöser

Meteorologen erklären die Gewitterneigung mit der vorherigen Hitzephase. Aufgeheizte Luft begünstigt die Bildung von Gewittern. Bayern hatte in den Tagen vor den Unwettern hohe Temperaturen verzeichnet. Der Deutsche Wetterdienst hatte das erhöhte Unwetterrisiko frühzeitig kommuniziert.

Weiteres Unwetterrisiko

Der Deutsche Wetterdienst warnte nach den ersten Gewitterzellen vor weiteren Unwettern. Für den Wochenwechsel rechneten die Meteorologen erneut mit Schauern und Gewittern, vor allem mit Starkregen und Hagel.

Autofahrer und Bahnreisende sollten die aktuellen Warnmeldungen verfolgen. Auf Landstraßen und Bahnstrecken in waldreichen Gebieten kann umgestürztes Holz schnell zur Gefahr werden.

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