Politik

VAE sagen Bayern zehn Milliarden Euro an Investitionen zu

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

München hat einen neuen Großinvestor. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen zehn Milliarden Euro in Bayern investieren. Das kündigten Ministerpräsident Markus Söder und VAE-Präsident Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan beim Staatsbesuch in München an. Beide Seiten unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen.

Erster VAE-Präsidentenbesuch in Deutschland

Erstmals reiste ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate nach Deutschland. Bayern stand dabei im Mittelpunkt. Söder empfing den Scheich mit Staatsehren im Kaiserhof der Münchner Residenz, eine Ehrenformation bildete das Spalier.

Die Kulisse war bewusst bayerisch gewählt. Brezen, Trachten und ein Lebkuchenherz gehörten zum Empfang.

Die zehn Milliarden Euro für Bayern sind Teil eines größeren Rahmens. Beim Deutsch-Emiratischen Wirtschaftsforum im Bayerischen Hof kündigten die VAE an, insgesamt 40 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Bayern erhält davon ein Viertel.

Abkommen unterzeichnet, Gegenreise geplant

Söder und der VAE-Präsident unterzeichneten ein formelles Investitionsabkommen. Details zu den geplanten Branchen und Projekten nannte die bayerische Staatsregierung zunächst nicht vollständig.

Söder kündigte eine Gegenreise an. Noch in diesem Jahr will er in die Vereinigten Arabischen Emirate und in den arabischen Raum reisen, um die Wirtschaftsbeziehungen auszubauen. Eine Einladung des Scheichs habe er bereits erhalten.

Bayern als bevorzugter Standort

Dass Bayern ein Viertel der Gesamtinvestitionen erhält, ist Ergebnis gezielter Standortpolitik. Der Freistaat gilt als wirtschaftsstärkstes Bundesland Deutschlands. Technologie, Energie und Infrastruktur gelten als mögliche Zielfelder emiratischer Investoren.

Die VAE sind bereits weltweit als Kapitalexporteur aktiv. Staatsfonds wie die Abu Dhabi Investment Authority gehören zu den größten Investoren der Welt.

Staatsprotokoll und Standortwettbewerb

Söder nutzte den Empfang, um Bayern als Partner im internationalen Kapitalmarkt zu positionieren. Die Inszenierung mit bayerischen Symbolen war Teil der Botschaft.

Für den Freistaat wären zehn Milliarden Euro ein erheblicher wirtschaftlicher Impuls. Sie entsprechen einem bedeutenden Anteil am bayerischen Investitionsvolumen.

Ausblick

Mit dem unterzeichneten Abkommen und der Investitionszusage von zehn Milliarden Euro haben Bayern und die VAE eine Wirtschaftspartnerschaft vereinbart. Ob die Ankündigungen in konkrete Projekte münden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Söders geplante Reise in die Emirate soll den Prozess vorantreiben.

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