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Viessmann kauft FC-Bayern-Anteile für 250 Millionen Euro

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Der FC Bayern München steht vor einem der größten Finanztransfers seiner Vereinsgeschichte. Laut übereinstimmenden Medienberichten verkauft der Fußball-Rekordmeister fünf Prozent seiner Anteile an der FC Bayern München AG an den Heiztechnikkonzern Viessmann. Der Kaufpreis soll rund 250 Millionen Euro betragen.

Deal mit strategischer Dimension

Viessmann ist kein unbekannter Name in der deutschen Wirtschaft. Das Familienunternehmen aus Allendorf in Hessen gehört zu den führenden Heiztechnikherstellern weltweit. Mit dem Einstieg beim FC Bayern würde Viessmann erstmals als Anteilseigner bei einem deutschen Profifußballclub auftreten.

Für den FC Bayern ist das Geschäft finanziell bedeutsam. 250 Millionen Euro für fünf Prozent entsprechen einer Gesamtbewertung der Bayern-AG von rund fünf Milliarden Euro. Das wäre ein markanter Wert für einen deutschen Sportverein.

Eigentümerstruktur verschiebt sich leicht

Bisher hält der FC Bayern e.V. noch 75 Prozent der Anteile an der eigenen AG. Nach Abschluss des Deals würde dieser Anteil auf 70 Prozent sinken. Die verbleibenden 30 Prozent wären dann vollständig an externe Investoren vergeben.

Genau diese Grenze ist vereinsintern festgelegt. Der Verein hat sich gegenüber seinen Mitgliedern verpflichtet, nicht mehr als 30 Prozent der Anteile zu veräußern. Mit dem Viessmann-Deal würde diese Grenze exakt erreicht. Weitere Anteilsverkäufe wären damit nicht mehr möglich.

Bereits bestehende Anteilseigner sind Audi, Adidas und die Allianz. Jedes dieser Unternehmen hält jeweils 8,33 Prozent der Bayern-AG. Viessmann würde mit fünf Prozent als kleinerer Partner einsteigen.

Mitglieder müssen nicht abstimmen

Ein Sonderparteitag oder eine Mitgliederversammlung ist für diesen Schritt offenbar nicht erforderlich. Die Vereinsführung hat intern kommuniziert, dass fünf Prozent ohne Mitgliedervotum veräußert werden können. Die Grenze von 30 Prozent wird eingehalten, eine Zustimmungspflicht besteht formal nicht.

Das dürfte die Abwicklung des Deals beschleunigen. Größere Anteilsverkäufe bei deutschen Fußballvereinen erfordern sonst oft langwierige Abstimmungsprozesse mit der Vereinsbasis.

Viessmann als Investor mit Eigeninteresse

Viessmann hat in den vergangenen Jahren seinen Transformationskurs beschleunigt. Das Unternehmen investiert stark in klimafreundliche Heiztechnologien und Wärmepumpen. Ein Engagement beim FC Bayern würde dem Konzern internationale Markenpräsenz und eine Kommunikationsplattform verschaffen.

Der FC Bayern zählt zu den wertvollsten Fußballclubs weltweit und hat eine breite internationale Fangemeinde. Für Viessmann wäre der Einstieg ein Signal, das Unternehmen als Partner eines global bekannten Clubs positioniert.

Fazit

Mit dem geplanten Deal zwischen dem FC Bayern und Viessmann wäre die maximal mögliche Anteilsvergabe beim Rekordmeister ausgeschöpft. Weitere Verkäufe wären nicht mehr möglich. Viessmann sichert sich dafür eine Beteiligung an einem der bekanntesten Sportclubs der Welt. Ob und wann der Deal offiziell bestätigt wird, ist derzeit offen.

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