Regional

Vorstandssitzung im Bayerwald: Wirtschaftsbeirat wählt Freyung

Der Wirtschaftsbeirat Bayern hat seinen Vorstand im Schloss Wolfstein in Freyung versammelt. Gastgeber war Landrat Sebastian Gruber. Das Treffen diente der Vorbereitung auf den Bayerischen Wirtschaftstag 2026 und setzte ein klares Signal: Der einflussreiche Berufsverband nimmt die Regionen Bayerns ernst.

Verband mit langer Geschichte und breiter Basis

Der Wirtschaftsbeirat Bayern wurde 1948 gegründet. Ursprünglich trug er den Namen Wirtschaftsbeirat der Union. Heute zählt der Verband rund 2000 Mitglieder. Darunter sind mittelständische Unternehmer, Freiberufler, Führungskräfte und Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen.

Der Verband versteht sich als politisch unabhängig und branchenübergreifend. Er ist rechtlich selbstständig. Sein erklärtes Ziel: unternehmerische Erfahrung und wissenschaftliche Erkenntnisse in den Dialog mit der Politik einbringen. Mitglieder kommen aus ganz Bayern und anderen Bundesländern.

Schloss Wolfstein als Tagungsort

Die Wahl des Tagungsorts war kein Zufall. Freyung liegt im Landkreis Freyung-Grafenau, mitten im Bayerischen Wald. Die Region grenzt direkt an Tschechien. Grenzüberschreitende Wirtschaftsbeziehungen spielen hier eine besondere Rolle.

Landrat Sebastian Gruber lud die Vorstandsmitglieder persönlich ein. Die Sitzung im historischen Schloss Wolfstein unterstreicht den Anspruch des Verbands, nah an den Regionen zu sein. Wirtschaftspolitik wird nicht nur in München gemacht.

Vorbereitung auf den Wirtschaftstag 2026

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorbereitung auf den Bayerischen Wirtschaftstag 2026. Dieser zählt zu den wichtigen Jahresveranstaltungen des Verbands. Dort kommen Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler zusammen. Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft stehen auf der Agenda.

Der Wirtschaftsbeirat nutzt solche Formate gezielt. Der Verband will Brücken bauen zwischen Unternehmertum und Politik. Das Treffen in Freyung war Teil dieser Strategie.

Brückenbauer zwischen Wirtschaft und Politik

Der Wirtschaftsbeirat Bayern agiert als Vermittler. Auf der einen Seite stehen die Mitgliedsunternehmen mit ihren konkreten Anliegen. Auf der anderen Seite stehen politische Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene.

Der Freistaat Bayern sieht sich selbst als verlässlichen Partner der Unternehmen. Das betonte zuletzt auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Verbands. Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern, sei ein erklärtes Ziel der Landespolitik.

Regionaler Impuls aus dem Bayerwald

Für den Landkreis Freyung-Grafenau war das Treffen ein Imagegewinn. Der Besuch des Wirtschaftsbeirat-Vorstands rückt die Region ins Blickfeld der bayerischen Wirtschaftspolitik. Gerade strukturschwächere Regionen profitieren von solcher Aufmerksamkeit.

Die Sparkasse Freyung-Grafenau engagiert sich parallel im grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum. Sie gilt als verlässlicher Partner für Unternehmen diesseits und jenseits der Grenze. Das zeigt: Die Region baut aktiv an ihren Wirtschaftsbeziehungen.

Fazit

Die Vorstandssitzung des Wirtschaftsbeirats Bayern in Freyung war mehr als ein internes Treffen. Sie zeigte, dass der Verband seine Arbeit bewusst in die Fläche trägt. Mit dem Bayerischen Wirtschaftstag 2026 im Blick sendet der Verband ein deutliches Signal: Bayerische Wirtschaftspolitik muss alle Regionen im Blick behalten, nicht nur die Ballungszentren.

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